Gut geplant ist halb gewonnen, der richtige Zeitplan für den Hausbau

Wer sich dafür entscheidet, sein zukünftiges Leben im eigenen Haus zu verbringen, sollte nicht unterschätzen, wie wichtig eine sorgfältige Zeitplanung für den Hausbau ist.
Damit am Ende die Zeit nicht knapp wird, ist es sinnvoll sich einen realistischen Zeitplan ausarbeiten. Verschiedene Planungs- und Bauphasen benötigen oftmals mehr Zeit, als man zu Anfang vermuten würde.

Vom ersten Gespräch mit Ihrer Finanzierungsbank über die Unterzeichnung des Kreditvertrages bei der Bank bis zur Unterzeichnungstermin des Kaufvertrages beim Notar können schon allein 2 bis 3 Monate vergehen. Danach beginnt die eigentliche Bauphase. Natürlich kommt es hierbei darauf an, welche Art von Haus gebaut wird. So kann beispielsweise ein Fertighaus bereits in 5 bis 6 Monaten bezugsfertig sein.

Auch muss bedacht werden, ob das Haus einen Keller haben soll. In diesem Fall kann man mit etwa 3 bis 6 Wochen, je nach Wetterlage, bis zur Fertigstellung rechnen.

Mit der Erstellung der einzelnen Stockwerke kann man dann langsam erkennen, wie das Haus aussehen wird. Bei einem konventionellen Massivhaus, das per Hand gemauert wird, sollte der Zeitplan etwa ein bis drei Wochen je Stockwerk vorsehen. Hierbei kommt es natürlich darauf an, wie viele Leute vorhanden sind, die die Arbeiten ausführen.

Nicht fehlen darf natürlich der Dachstuhl. Die komplette Fertigstellung des Daches incl. das Decken des Daches benötigt einen Zeitumfang von etwa vier bis acht Wochen. Gleichzeitig kann jedoch bereits Erstellung der Außenfassade mit Klinkersteinen oder Wärme-Dämmputz erfolgen. Gleich nachdem im Anschluss Fenster und Türen eingebaut wurden, kann mit dem Innenausbau begonnen werden. Boden- und Wandbeläge, Strom- Gas und Wasserversorgungsinstallationen: Alles in allem rechnet man ca. zwei bis vier Wochen.

Bis das fertiggestellte Haus endlich bezogen werden kann, sollte man auf jeden Fall sieben bis zehn Monate einrechnen. Wetterlage und kleinere ungeplante Vorkommnisse sollte man immer mit einrechnen. Nicht berücksichtigt ist hierbei noch die Einrichtung des neuen Hauses. Mehr dazu auf moebel.de.